dit war`s.
13 Dezember 2007
Meine Zeit in Estland ist in genau 24 Stunden zuende. Dann geht nämlich mein Billigflieger nach Berlin, der mich hoffentlich trotz Riesen-Handgepäck ohne Murren, Meckern oder Augenbrauen doof verziehen nach Hause bringt.
Gestern gab es die Farewell-Abschiedsparty mit allem drum und dran: vielen Last-Minute-Knutschenden, Wodka (u.a. mit Vanille-Geschmack – wie eklich!), Gläserklauen und blöder Musik. Aber trotzdem hatten wir großen Spaß. So großen, dass das heutige von-Fine-Abschied-Nehmen-Trinken nicht stattfindet, sondern wir stattdessen nochmal gesittet zum Italiener gehen.
Um mal ein kurzes Fazit zu ziehen: Was nehme ich denn mit aus meinem Erasmus-Semester außer Übergepäck?
* Gedanken an leckere Eierkuchen und generell für wenig Geld viel essen gehen.
* Gedanken an ein-bisschen-in-Nordeuropa-rumgekommen-Sein.
* Gedanken an lustige Austauschstudenten und lustige Gin-Tonic-Abende.
* Ein paar Worte eesti keelt (keelt ist Sprache).
* Gedanken daran, dass ich nie wieder mit den stinkigen Stadtbussen fahren muss.
* Zwei 1,0er.
Bestimmt fällt mir in den nächsten TagenWochenMonaten noch viel mehr ein, vielleicht aktualisiere ich zwischendurch nochmal. Fotos kommen ganz bestimmt noch in der nächsten Woche!
Jetzt aber erstmal: Den Koffer zukriegen, auf 20 kg und morgen bitte kein Schnee zwecks Busfahrt hoffen.
Danke für eure Aufmerksamkeit, bis bald ihr alle!
fine.
Die letzte Woche
8 Dezember 2007
… ist angebrochen! Und am letzten Wochenende lass ich es nochmal so richtig krachen: In der Bibliothek! Juchuu! Naja, ich muss also immer noch für drei Klausuren lernen, deshalb wird das nicht so n Spaß, aber ich bin trotzdem guter Dinge.
Am Mittwoch steigt die große Abschiedsparty vom Exchange-Students-Network und das wird dann wohl wirklich der Abschied, denn am Donnerstag probiere ich meine geschätzten 50 kilo in 20 kilo Koffer plus zwei Handgepäcke aufzuteilen. Mal schauen, obs klappt.
Es gibt ansonsten nicht viel zu erzählen: Durchs Lernen wurde das restliche soziale Leben ganz schön eingeschräkt, trotzdem war ich noch mit Caro in Riga, habe ihr Tartu gezeigt und wir haben wenigstens ordentliche Schneestürme mitbekommen. Da hat sich das Baltikum also von seiner besten Seite gezeigt.
Ich freue mich schon auf die vorweihnachtliche Zeit in Deutschland, denn hier in Tartu besteht der Weihnachtsmarkt aus fünf läppischen Buden. Dafür ist zwar der Rest der Stadt geschmückt und toll beleuchtet, aber trotzdem.
Ich mach mich jetzt auf in die Bibliothek.
Schönes Wochenende euch allen!